BMW C1 Sicherheit / Unfallberichte

C1, Ein sicheres Vergnügen !!

C1 fahren macht unheimlichen Spaß und das Teil kann fast bei jedem Wetter bewegt werden. Der große Vorteil ist jedoch die die Crash-Sicherheit dieses Fahrzeuges. An dieser Stelle sollen keine Unfallberichte aus Sensatioslust propagiert werden. Es geht darum, einfach aufzuzeigen wie sicher doch so eine C1 im Fall der Fälle ist. Diese Bilder und Auswertungen stammen von BMW und C1 Fahrern, die solche Erfahrungen bereits gemacht haben.

Immer sturzfreie Fahrt und natürlich das bisschen Sonne, welches das Fahren ohne Helm erst so richtig genießen läßt.

C1 Frontal gegen Calibra

C1 mit Torsten gegen Auto

C1 Frontal gegen Calibra

Frontalkollision für den C1:

Der C1 Fahrer ist in die Ortschaft eingefahren. Ihm ist ein Opel Calibra entgegengekommen, der nach links abgebogen ist und dabei den C1 übersehen hat.

Auf der Fahrspur des C1 kam es dann zur Kollision. Das sind die Endlagen der beiden Fahrzeuge, hier unten die Kollisionsstellung in der Seitenansicht.

Während der Kollision hat sich der C1 über die relativ flache Frontpartie des Calibra abgerollt bis in die Windschutzscheibe hinein.

Das Schadensbild des C1 ist positiv. Auch hier ist die gesamte Frontpartie beschädigt worden, doch nicht in dem Masse wie man es erwarten würde. Die Vorderradführung ist stark deformiert und die Rahmen- struktur weist leichte Deforma- tionen auf. Das Crashelement hat seinen Dienst erwiesen und Energie aufgenommen.


C1 mit Torsten gegen Auto

Ich kam mit meinem C1 vom Einkaufen und hatte es nur noch 800 Meter bis nach Hause, fuhr auf der Vorfahrtsstrasse geradeaus. Rechts vor mir mündete eine  Strasse ein, in die der wartende Gegenverkehr einfahren wollte. Darunter auch  meine Unfallgegnerin, die mich einfach nicht wahrgenommen hatte. Sie bog also  gerade in dem Moment wo ich mich näherte links in die Strasse ein. Ich konnte  gerade noch eine Vollbremsung einleiten, die allerdings nur etwas meine  Geschwindigkeit verringerte. Ich ahnte was mir bevorstand, und dachte noch "was auch passiert, behalte Arme und Beine im Fahrzeug", denn Crash und der darauf folgende Sturz waren unvermeidlich. Knackiger, dumpfer Aufprall, Lenker schlug links rum ein, C1 wippte hinten hoch, dabei wurde ich in die Gurte  gepresst, dann fiel ich mit meinem Roller auf die linke Seite. Ein paar Sekunden war ich etwas benommen, habe aber alles mit bekommen. Bis dahin hatte ich noch keinen Kontakt mit der Fahrbahn. Meine Unfallgegnerin sah ich auf mich zu  laufen, die anderen Verkehrsteilnehmer reagierten auch sofort und versuchten die Situation richtig einzuschätzen. Eine Zeugin forderte, wie sie mir Minuten  später erzählte den Krankenwagen an. Die anderen versuchten mich aus dem Fahrzeug zu befreien, ich bat sie die Gurte für mich zu lösen. Dies tat ich dann  selbst weil sie wohl nicht wussten wie. Eine ungewohnte Position, seitlich liegend im C1. Ich musste mich erst einmal gedanklich sortieren, weiß nicht mehr genau ob ich den Gurtlösegriff betätigt habe. Auf jeden Fall ließen sich die Gurte auf Druck der Gurtschlösser lösen, beim linken musste ich mich aufstützen um ran zu kommen. Dann wählte ich mich raus, wobei mir dann die Passanten heraus  halfen, und danach das Fahrzeug aufstellten. Einen Moment später wie ich die Situation überblickte und wusste das ich kaum Verletzungen hatte die zu erkennen waren, schaltete ich die Zündung ein machte die Warnblinkanlage an. Jetzt kamen auch schon Krankenwagen und gleich danach die Polizei. Nach dem Aufnehmen der Personalien setzte die Polizei gelbe Markierungen um die Fahrzeuge.  Nun konnte ich meinen C1 von der Strasse auf den Bürgersteig schieben und  abstellen. Im Krankenhaus wurde meine kleine Schürfwunde an der linken Hand  desinfiziert und meine Nackenwirbel geröntgt. Festgestellt wurde ein leichtes  Schleudertrauma, eine Nackenstütze war dafür nicht erforderlich. Jetzt zwei Tage danach fühle ich mich, als hätte ich einen riesen Muskelkater, auch der  Brustkorb schmerzt etwas von den Gurten.

Mit herzlichen Grüßen
Torsten

Mein Unfall vor zwei Jahren ging da ganz anders ab: Auch eine ähnliche Situation, man hatte mir die Vorfahrt genommen. Mit meiner damaligen MBK 125 Flame musste ich, nach einer Vollbremsung, seitlich in Pferdeanhänger rutschen. Die Folgen: Patella -Trümmerbruch am linken Bein,  Schürfwunde am rechten Bein, Prellungen am gesamten Oberkörper und an den Daumengelenken. Danach: OP, verdrahten der Kniescheibe, Gips mit Krankenhausaufenthalt, dann mit Gips nach Hause und täglich blutverdünnende Mittel spritzen gegen Thrombose. Wie der Gips runter war, Krankengymnastik,  Krankengymnastik..........................und eines Tages bei einer Behandlung  bekam ich eine Lungenembolie. Nur, dank des schnellen Reagierens meiner Therapeutin Steffi und der fantastischen Arbeit der Ärzte im KKH- Husum,  konnte mir das Leben gerettet werden. Eine Nacht ging es um Leben und Tot. Danach ging es steil bergauf mit meiner Genesung, das Bein ließ sich nach intensiven  Übungen wieder einigermaßen bewegen und...................den C1 hatte ich mir schon im Krankenbett bestellt. Es war für mich die einzige Möglichkeit weiter  Zweirad zu fahren, etwas anderes kam gar nicht in Frage. Alleine schon wegen meiner Familie.

Ich würde mich über Rückantworten freuen.  Auch sind Kommentare im Gästebuch gerne willkommen