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und gab mir zu verstehen, daß ich nun alleine zu fliegen habe. Das “erste Mal”, alles war anders, dann kam noch die
Aufregung hinzu aber ein zurück gab es nicht und ich wollte jetzt auch alleine fliegen. Also nochmals einen vollständigen Cockpit-Check, an die Piste, an den Startpunkt und dann Gas.... Vollgas, alles was der Vogel hergab. Nach
ungewohnt kurzer Startlaufstrecke (es fehlte ja das Gewicht des Lehrers) hob ich ab. Es war und ist unbeschreiblich. Nie wieder hatte ich ein solches Erlebnis. Eben das erste Mal.
Nun ging es zügig voran und es kamen Solo-Überlandflüge hinzu, die Theorie wurde immer komplizierter und bestand am Ende aus
Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen, Technik, Navigation und Meteorologie. Natürlich mußte nebenbei auch noch die Prüfung für das englische Funksprechzeugnis abgelegt werden. Nun durfte ich tatsächlich eine Luftfunkstelle
und Funknavigation betreiben.
Aber, da war ja noch die theoretische Prüfung in den Theoriefächern. Einhundert Fragen (100!) sollten richtig beantwortet
werden, dazu noch einige Navigationsaufgaben. Wie immer alles in Deutschem Behördentext (-jargon) abgefaßt. Also, büffeln, büffeln....... Theorie ist eben eine schlichte Lernaufgabe. Prüfung bestanden hieß das Ergebnis. Wow,
die erste Hürde war geschafft.
Weiter ging es mit praktischen Übungen wie Notlandungen, Streckenflüge, Schleppgaslandungen, Simulation von
Flugbetriebsstörungen usw. Endlich meinte mein Fluglehrer, daß ich wohl “reif” wäre. Und dann der
Tag der Prüfung
Ich wußte bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, daß man aus dem Steuerhorn Flüssigkeit herausdrücken kann. Naja, es war der
Schweiß. Mein Prüfer war sehr genau aber fair und forderte alle meine Fähigkeiten ab. Am Ende jedoch gab es die begehrte Lizenz.
Nachdem das Chartern von Flugzeugen zu einer Art Sport ausartete, - Wetter gut = keine Flugzeuge, Wetter schlecht =
Flugzeuge aber kein Fliegen – habe ich mich entschlossen ein eigenes Flugzeug anzuschaffen..
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