C1-biker Treffen 2003 in Hamburg
Das Treffen

Willkommen zum 3.Intern.C1-Biker Treffen in Hamburg 2003

anklicken zum PDF Download der Präsentation vom Freitag Abend

Hier der Bericht von Victor Maetz, auch Funkturm01 genannt

Hallo, ich werde heute von unserem Treffen in Hamburg berichten! Aber vorher stelle ich uns erst einmal vor: Wir sind eine Große Gemeinde von C1lern , so nennen wir uns. Von den gewöhnlichen Erdlingen werden wir auch als Rhönradfahrer oder Telefonzellenfraktion bezeichnet. wir wollten uns aus dem ganzen Bundesgebiet, das wir zur Zeit kontrollieren, und aus dem benachbarten deutschsprachigen Ausland, Schweiz und Österreich, in Hamburg treffen. Die Erdlinge und ihre Technischen Errungenschaften wollten wir erkunden, da zur gleichen Zeit in Hamburg ein Motorradgottesdienst, kurz Mogo genannt, stattfinden sollte.                      

79 BMW C1 hatten sich am 13.6. aus allen Richtungen in Hamburg Stillhorn eingefunden, und wurden von den 10 Tourguides zum Hotel Best Western geleitet. hierbei konnten wir schon feststellen, das uns die Erdlinge freundlich gesonnen waren. Ich lege das so aus, denn sie hatten alle offene Münder und winkten uns freundlich zu, als sie uns sahen. wo auch immer sie uns sahen, bildeten sich Gruppen, die unsere Kleinen, aber äußerst zuverlässigen Fahrzeuge bewunderten. Sie konnten es fast nicht glauben, dass einige über 1000km weit hergekommen waren. Aber der C1 ist zuverlässig und lässt seinen Fahrer nicht im Stich, genauso wenig wie die Kameraden jemand anderen im Stich lassen würden! Eine derartige Kameradschaft, Disziplin und Zusammenhalt hatten die Hamburger von uns sicher nicht erwartet .

Nach unserm Einchecken im Hotel trafen wir im Hotel alle zusammen zum gegenseitigen Kennen lernen und Besprechen des Ablaufs der nächsten 2 Tage. Die BMW AG hat uns durch ihre Unterstützung auch für unser Outfit gesorgt, so, das wir am nächsten Tag fast alle uniformiert waren ,Namenschilder wurden verteilt und unser Häuptling Airklaus begrüßte uns erstmal. Viele von uns kennen sich nur aus dem Chat oder von den verschiedenen Foren, so war es schön, endlich einmal den Menschen zu dem Nicknamen kennen zu lernen. Nachdem wir die gegenseitige Vorstellung und das weitere Programm erfahren haben, gab es noch eine amerikanische Versteigerung eines Gepäckhalters zugunsten der drei Damen, die uns am Samstag verpflegen sollten.Funkturm01 stellte sich als Auktionator zur Verfügung und es wurde ein gutes Menü für unsere Damen vom Grill. Nebenbei muss ich unbedingt noch D E N real existierenden C1 Schrauber, den Marathonman erwähnen, ohne den für manchen von uns ein Weiterkommen gar nicht möglich gewesen wäre!

Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein und diversen Fachgesprächen, die mit einigen Bierchen heruntergespült wurden , aus.

Der Samstag, 14.6.03 begann für alle mit einem ausgezeichneten Frühstück, das Best Western Hotel hat sich große Mühe gegeben                   

Nach dem alle ihre Maschinen aus der Garage gefahren und sich vor dem Hotel gesammelt hatten, ließ Airklaus seine Hupe ertönen (wobei versehentlich einige Hotelgäste geweckt wurden). Wir wurden in 10 Gruppen aufgeteilt, und fuhren wohlgeordnet zum Freihafen

auch das verlief dank erstklassiger Organisation völlig reibungslos. Airklaus hatte eine Barkasse für die nun folgende Hafenrundfahrt gechartert. gegen 12 Uhr hatten  alle wieder wohlbehalten festen Boden unter den Füssen und es ging über die Köhlbrandbrücke zum ersten Halt (Essenfassen)man kann nur staunen, was der Airklaus für ein Organisationstalent ist; er hat es doch tatsächlich geschafft auf der Köhlbrandbrücke eine Baustelle zu besorgen, so das wir oben auch mal zum Stehen kamen, um zu Fotografieren!!!

Nach einem köstlichen Imbiss, der von den eingangs erwähnten Damen gereicht wurde ,fuhren wir wohl gestärkt weiter, zu einer Tour rund um Hamburg ,deren Höhepunkt zweifelsfrei der "Platz der Eitelkeiten" war .dort versammeln sich die Erdlinge gewöhnlich mit ihren Fortbewegungsmitteln, die sie sehr sorgsam pflegen. Nachdem wir dort mit ca 80 futuristischen Fahrzeugen auftauchten ,erregten wir deren Interesse derart, das sie sogar einen Bewaffneten zu unserem Schutz abstellten!! Bei unserem nächsten Halt stärkten wir uns mit frischen Erdbeeren um einen Gemütlichen Abend noch frisch genießen zu können. Leider sind unsere C1sen nicht gegen Unfälle geschützt. und so musste HPR beim Ausweichen von einem Kind einen Sturz hinnehmen, der ihm einen ausgekugelten Arm und einen gebrochenen Knochen einbrachte. Die Tour war hier für ihn leider zu Ende, er musste ins Krankenhaus. Airklaus und HP besuchten ihn dort und hielten uns auf dem Laufenden. Außerdem organisierten sie die Rückführung seiner C1.Nachdem wir wieder im Hotel angekommen waren, hatten wir 2 Stunden Zeit um uns zu restaurieren und zu regenerieren. Um 19 Uhr sammelten wir uns wieder um dann mit der U-Bahn zum Gröninger Brauhaus zu fahren. Dort erwartete uns in einem Kellergewölbe ein uriges Abendessen mit frischem Fassbier zum selber zapfen. Nachdem alle, außer  Marathonman, etwas das sie vorher bestellen konnten gegessen hatten, erkundeten einige von uns noch Hamburg bei Nacht, wobei aber Gott sei dank alle wieder ins Hotel zurückfanden.

Sonntag, 15.6.03

Der eigentliche Höhepunkt, der Motorradgottesdienst.

Heute hatten wir etwas mehr Zeit um auszuschlafen, ganz gemütlich zu Frühstücken und unsere C1sen aus der Garage zu fahren. Um 10.30 fuhren wir vom Hotel ab, nicht ohne zuvor noch Airklaus durchdringende Hupe zu hören um letzte Anweisungen entgegen zu nehmen. Die Fahrt zum Mogo verlief wie immer diszipliniert und geordnet. Was uns dort erwartete, sprengte alle Erwartungen.35000 Motorräder waren zusammen gekommen, eine unvorstellbare Zahl. Dabei stellten wir fest, das wir eigentlich die sichersten Fahrzeuge haben, uns im Sommer nicht mit schweiß treibenden Verkleidungen plagen müssen und keine melonenartigen Kopfbedeckungen zu tragen brauchen. Den eigentlichen Gottesdienst erlebten die meisten nur im Freien da die Kirche für einen solchen Andrang zu klein war. Nach dem Mogo fuhren 35000 Motorräder mit uns auf die gesperrte Autobahn in Richtung Norden. Wir fuhren bis zur Raststätte Holmmoor mit, dort sammelten wir uns wieder um zurück in Richtung Hotel zu fahren. Einige, so auch ich fuhren dann gleich weiter in Richtung Heimat. Nach 10,5 Stunden ,4x30 min. Pause und 748km war ich erschöpft aber um ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte, reicher. Ich werde auf jeden Fall am nächsten Treffen, gleich wo es statt findet, teilnehmen. Vielen Dank von hier aus noch mal an Airklaus und sein ausgezeichnetes Team, Marathonman für seine technische Beratung und schließlich an Erik Poly und sein Team für die Führung von Süd nach Nord. Viele Grüße vom Funkturm01 

 Kommentare im Gästebuch sind gerne willkommen